Anita Kunzfeld
Anita Kunzfeld

Willkommen bei Ashtanga Yoga Anita Kunzfeld

 

                   

Was ist Ashtanga Yoga?

 

Ashtanga Yoga ist ein dynamischer Yogastil. Er wird auch Ashtanga Vinyasa Yoga genannt, da alle Bewegungen mit einer Ein- und Ausatmung eingeleitet werden. Diese Verbingung von "Atmung & Bewegung" führt zu einer fließenden Bewegung, welche vinyasa genannt wird.

 

 

Die 3 zentralen Prinzipien des Ashtanga Yoga:

 

Vinyasa:

Sind statische Körperhaltungen (Asanas) verbunden mit kraftvoller Atmung (Ujjayi-Atmung)

Bandhas:

Bezeichnet eine Kontraktion der Muskeln und damit einen Körperverschluss. Bandhas erzeugen bestimmte Wirkungen auf körperlicher & feinstofflicher Ebene.

Drishtis:

Der Begriff Dirshti geht auf das Wort dris im Sanskrit zurück, welches "sehen" bedeutet. Allgemein wird es mit "Blickpunkte" übersetzt, welche sich auf die Richtung (sowohl Innen als auch Außen), während der Asana, bezieht. Drishtis helfen, sich während der Asana zu konzentrieren und das Gleichgewicht zu halten.

 

Die Kombination dieser Techniken, die den Rahmen für die Praxis bilden, nennt man Thristana.

 

 

Die Unterrichtsform:

 

Morgens, wenn Körper und Geist noch ruhig und ungeschwert sind, wird traditionell geübt. Es wird im Mysore-Stil unterrichtet. Jede*r übt, die festgelegte Serie, im eigenen Rhythmus und bekommt angepasste Hilfestellungen und Hinweise für und während der Praxis.

Anfänger und Fortgeschrittene üben gemeinsam in einem Raum.

 

 

Ist Ashtanga Yoga für jeden geeignet?

 

Ja, ist er!

Ashtanga Yoga passt sich dem Menschen an. Je nach körperlicher Konstitution, wird der Yoga modifiziert und angepasst. Somit eignet er sich für jeden Menschen. Mit Vertrauen zu sich selbst, Hingabe und Geduld wird Schritt-für-Schritt der Körper gestärkt und flexibler, der Geist wacher und frischer.

 

 

Was bedeutet Ashtanga?

 

"Achtgliedriger Pfad";  Ashta = 8  -  Anga = Glieder

Er führt auf einen etwas zwei Jahrtausende alten Sanskrittext, dem sogenannten "Yoga Sutras des Patanjali" - dem Grundstein der klassische Yoga-Philosophie, zurück.

 

 

(1) Yamas – der Umgang mit der Umwelt _ moralische Disziplin_ unser Verhalten gegenüber unserer Umgebung

 

Ahimsa Gewaltlosigkeit, Rücksicht, niemanden verletzen

Satya immer die Wahrheit sagen, ehrlich sein, nicht lügen

Asteya nicht stehlen, keine Ideen klauen, nicht begehren

Brahmacharya Selbstbeschränkung, Enthaltsamkeit

Aparigraha nicht anhaften, nicht horten, nicht gierig sein

 

 

(2) Niyamas – der Umgang mit sich selbst_ moralische Disziplin_ beschreibt eine Art Verhaltenskodex für den Umgang mit

                   sich selbst

 

Shauca – Sauberkeit, Reinheit von Körper und Geist

Samtosha Bescheidenheit, Zufriedenheit mit seinem Leben sein

Tapas Erhitzen des Körpers, Feuer, Freiwillige Entbehrung

Svadhyaya Selbststudium, Selbstreflexion

Ishvarapranidhana Gottvertrauen, Hinwendung zu Gott oder an ein höheres Prinzip

 


(3) Ãsanas – der Umgang mit dem Körper_ die Praktik der Körperübungen

 

(4) Prãnãyãma – der Umgang mit dem Atem_ die Praktik der Atemübungen mit der Regulierung der Ausatmung, Einatmung

                     und der Atemverhaltung

 

(5) Pratayãhãra – der Umgang mit den Sinnen_ die Beherrschung unserer Sinne

 

 

(6–8) Samyãma – der Umgang mit dem Geist

 

(6) Dhãranã – Konzentration_ die Fähigkeit unseren Geist auszurichten

 

(7) Dhyãna – Meditation_ die Fähigkeit, eine Wechselbeziehung zwischen uns und dem, was wir verstehen wollen herzustellen

 

(8) Samãdhi – das Höchste: die innere Freiheit_ völliges Einswerden mit dem Objekt, das wir verstehen wollen

 

 

 

 „Do your practice and all is coming!

                                       [ by Sri K. Pattabhi Jois]